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ie Gauweihnachtsfeier (07. - 09.12.2007)


Dieser Bericht von Johannes Küchle erschien am 15.03.2009 um 16:28 Uhr.

Am frühen Nachmittag trafen die leider nur knapp über zwanzig Teilnehmer an der Gauweihnachtsfeier in Nordrach ein. Dennoch war die Stimmung von Anfang an gut und nachdem wir die Zimmer bezogen hatten machten wir einige Kennlernspiele.
Nach der Andacht konnte man den Tag noch bei einer kleinen Singerunde, einigen Spielen oder Tischtennis und –fußball ausklingen lassen oder sofort ins Bett gehen.
Dann kam der Samstag, der Haupttag der Gauweihnachtsfeier. Nach dem Frühstück begannen wir mit der großartigen Spielekette, die Claudi vorbereitet hatte. Thema war die Beschaffung der Zutaten für das Plätzchenbacken am Mittag. Wir spielten „ich packe meinen Koffer“ mit den Dingen, die wir auf eine Weltreise mitnehmen würden. Dann mussten wir uns mit dem Teppich als Fortbewegungsmittel vertraut machen und ihn, während keiner aus der Gruppe den Boden berühren durfte. Eine Knifflige Aufgabe, die wir aber dank gutem Zusammenhalt meisterten. Ein anderes Fortbewegungsmittel ist natürlich der Zug, und so tuckerten wir als Gruppe mit Klebeband eng zusammengeschnürt und viel Gestöhn und Gelächter die Treppe hoch. Für ein Lied erwarben wir Eier in Holland. Vor bösen Monstern konnten wir uns retten, indem wir mit acht Personen aber nur fünf Körperteilen auf dem Boden einen Sumpf durchquerten. Ein tolles Spiel war die Herbergsuche, bei der wir uns austobten.
Dann war es soweit und wir begannen mit dem Backen. Wir machten Schokocrossies, Hildabrötle, normale Plätzchen und bereiteten Bratäpfel für den Abend vor. Dies dauerte eine ganze Weile. Doch als alles fertig und wieder aufgeräumt war, spielten wir wieder Tischtennis, Tischkicker, Erbse, Mölki, Karten oder Tridom und hatten auch dabei viel Spaß.
Es folgte ein wahnsinns Abendessen: Raclette nach allen Regeln der Kunst. Der Tisch war vor lauter Käse, Salami, Schinken, Kartoffeln, Mais, Gurken, Zwiebeln, EI, Brot, Trinken und natürlich den Raclettegeräten kaum noch zu sehen. Wir ließen uns Zeit und so dauerte das Essen, man könnte es fast Gelage nennen über zwei Stunden. Als schließlich auch der letzte proppevoll war halfen alle beim Abräumen, um wieder etwas in die Gänge zu kommen.
Am Abend sangen wir noch lange, unterbrochen von der zweiten Andacht, und konnten die leckeren Bratäpfel oder Schokocrossies genießen, sofern noch Platz dafür war.
Der Morgen wurde nach dem Frühstück von dem sehr disziplinierten Aufräumen und Putzen ausgefüllt und früher als gedacht konnten wir das saubere Haus verlassen.
Die Gauweihnachtsfeier war insgesamt trotz schwacher Teilnahme sehr schön und abwechslungsreich.
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