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päherkurs beim Gau Burgund (31.10. - 02.11.2008)


Dieser Bericht von Johannes Küchle erschien am 11.04.2009 um 20:06 Uhr.

Da es in unserem Gau zu wenig Späheranwärter gab und auch keine Kursleitung gefunden werden konnte, nahmen Sarah aus Heitersheim, sowie Philipp und Johannes aus Ettenheim am Späherkurs des Gaus Burgund in der Nähe von Lampertheim teil. Christina aus Seelbach war leider kurzfristig krank geworden und konnte nicht teilnehmen.
Gut gelaunt fuhren wir am Freitagnachmittag los und kamen nach guter Fahrt mit nur einem kur-zen Stau in Lampertheim an. Nach kurzem Fußmarsch fanden wir fast problemlos die Wildbann Hütte des FCP (Förderverein Christliche Pfadfinderschaft Saar). Wir waren die ersten, nur der Mi-tarbeiter des Vereins war schon da. Er übergab uns die Hütte und wir begannen uns einzurichten, als dann auch der Kursleiter Krümel mit den anderen beiden Teilnehmern Kalle und Fabian, sowie der Küche Alex ankam. Nach der herzlichen Begrüßung gab es dann bald Abendessen und es stellte sich heraus, dass wir alle gut zueinander passten. Erwähnt werden muss auch, dass Alex ein VCPler aus Worms ist, den Krümel langsam aber sicher für die CPD gewinnt… Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen, wir lernten uns kennen, erzählten Geschichten und ruck zuck war es 11 Uhr und wir gingen hoch in die Schlafsäcke.
Den nächsten Tag begannen wir früh morgens mit dem Frühstück. Danach begannen wir den the-matischen Teil. Zunächst ging es um die Motivation jedes einzelnen, Späher zu werden. Wir waren uns alle einig, dass wir uns nun bereit fühlten über den Stamm hinaus Verantwortung zu tragen (wir Alemannen hatten das bis dahin ja auch schon getan). Auch das Thema Glaube und Pfadfindertum wurde bearbeitet und vor allem Zitate von Baden Powell zu diesem Thema dis-kutierten wir länger.
Später kam Aike als Referent. Er beschäftigte sich mit der Geschichte des Späherziels. Wir betrachteten die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Neudietendorfer Grundsätzen, dem Späherziel von 1960 und dem aktuellen Späherziel. Viele Formulierungen waren überraschend ähnlich, doch an kleinen Unterschieden zeigte sich, dass die CPD sich dennoch entwickelt hat.
Nun gingen wir auf Streife. Jede Gruppe (die Alemannen und die Burgunder gingen jeweils zusam-men) bekam etwas Essen und vier Stunden Zeit. Wir sollten den Wald ein bisschen genießen und uns eine schöne Stelle suchen. Dort füllten wir einen „Bewerbungsbogen für Späher“ aus. Einiges war interessant und witzig doch manche Fragen fanden wir überflüssig. Außerdem sollten wir und musisch mit dem Späherziel beschäftigen. Jeder machte sich seine Gedanken und schließlich zeichnete Sarah zu jedem Ziel etwas, Johannes formulierte das Ziel für sich neu (und kürzer) und Philipp hielt seine persönlichen Gedanken zu jedem einzelnen Ziel fest. Nach dem Vesper liefen wir noch etwas durch den Wald, bis wir wieder an die Hütte kamen.
Da wir etwas zu früh waren, sangen wir noch eine halbe Stunde zusammen mit den anderen bei-den Jungs, die auch bald kamen.
Nun werteten wir die Streife aus und jeder präsentierte seine musische „Arbeit“. Wir waren uns einig, dass wir uns nun intensiv mit dem Späherziel befasst hatten und nun jeder etwas damit anfangen konnte. Weitere Programmpunkte an diesem Nachmittag waren die Position des Spä-hers im Bund und in den Gauen, sowie die Späherproben.
Zum Abendessen gab es dann einen riesen Topf superleckere Kartoffelsuppe. Danke an die Küche! Den Abend beschlossen wir mir einer munteren Plauder- und Tratschrunde, wie schon am Abend zuvor.
Am Sonntagmorgen stand nur die Feedbackrunde und das Aufräumen an und gegen Mittag ver-abschiedeten wir uns schon wieder. Es war ein schöner Späherkurs gewesen, für den sich der weite Weg gelohnt hat.
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