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er Gau-Knappenkurs (31.03.06 - 02.04.06)


Dieser Bericht von Joshua Weltle erschien am 15.03.2009 um 16:19 Uhr.

31. März:

Treffpunkt war in Sulzburg auf einem Parkplatz nahe dem Waldrand. Von dort aus sind wir ca. 1km gewandert bis wir bei der Wanderhtte ankamen. Für alle hätte die Htte auf keinen Fall gereicht, darum mussten einige draußen schlafen. Dazu mussten sie erst die mitgenommen Kohtenplanen von der Dachrinne abspannen um darunter Schlafen zu können. Als wir endlich fertig waren unsere Schlafplätze einzurichten haben wir uns aufs Essen gestrzt, das aus Salat und Brot bestand. Nach dem Essen gab es dann noch eine Andacht und wir gingen alle zu Bett.

1. April:

Es war eiskalt in unseren Schlafsäcken, zumindest bei denen die draußen geschlafen haben. Viele haben sich nachts Jacken in den Schlafsack gelegt oder sich sogar angezogen um der Kälte nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Als sie uns dann weckten krochen wir zitternd aus den Säcken und zogen uns so schnell es geht die Kalten Klamotten ber, da schon viele um die Feuerstelle versammelt waren um mit dem Essen zu beginnen. Nach dem Essen hatten wir etwa eine halbe Stunde Zeit um unser Gepäck zu richten und alles abzubauen, sprich die Kohten Planen abzuhängen.
Dann ging die eine Gruppe, die am Vorabend festgelegt wurde, in den Wald, etwa einen halben Kilometer von der Htte entfernt, in eine Buchtung. Dort sollten sie ohne Seil und einer Plane eine Waldläuferhtte bauen in der sie dann später bernachten mussten. Während sich die andere Gruppe mehr mit C-Arbeit beschäftigten. Das heißt z.b. wie man eine Andacht vorbereitet und was man dort eben alles beachten msse. Als Test sollten wir zu zweit eine Andacht ber eine beliebige Postkarte mit einem Bild vorbereiten um sie dann nach etwaeiner Stunde vorzutragen.
Bei der Hauptangelegenheit (Htten bauen!) hatten alle bis auf unseren Stamm Seile mit, da wir den zweiten Rundbrief nicht erhalten hatten, auf dem die Wichtigsten Daten drauf waren!
Dennoch lief alles glimpflich und nach dem Ritters Mal am Abend gingen wir alle zu Bett. Viele hatten dann ihr Gepäck erst noch hoch bringen mssen, da sie es vorher noch nicht gemacht hatten. Dann wurde noch ein wenig geredet und ein paar Wanderungen. Doch da uns Asse erklärte, dass wir morgen schon um 5:00 Uhr aus dem Bett sein mussten schliefen wir recht schnell.

2. April:

Am nächsten Morgen ging es recht hektisch zu, niemand wollte schon um 5:00 Uhr raus also verpennten wir einfach mal so 2 bis 3 Stunden. Bis dann endlich jemand merkte, dass es schon 7:30 Uhr war und wir eigentlich schon alle aus dem Bett sein mussten.
Dann verlief wie oben angedeutet alles ein wenig hektisch; Die Htten mussten schnellstens abgerissen werden und das Gepäck wieder verpackt. Alles erledigt, trudelten wir wieder zur Htte um dort unser morgendlichen Götterstampf zu uns zu nehmen. Wir schlangen den Brei gerade zu herunter, da wir um 9 oder 10 Uhr schon in Sulzburg in der Kirche sein mussten. Nach dem Essen begriffen wir dann erst, dass wir noch massenhaft Zeit hatten und das Essen eben noch hätten genießen können.
Nach der kurzen Aufregung machten wir uns dann doch schon auf den Weg, da ja jeder schon alles eingepackt hatte. An der Kirche angekommen saßen wir eine halbe Stunde auf der Mauer vor der Kirche, haben uns gelangweilt und dem lästigen Gebimmel der Glocken zugehört, was einem die halbe Stunde wie ein Jahrhundert vorkommen lies.
Während der Kirche haben viele mit dem Drang gekämpft einfach einzuschlafen. Auch wenn der Pfarrer einige Witze und Spezial Effekte hinzufgte. Eines der besten Sachen am Pfarrer war, dass er auf die Menschen eingeht, er zeigt einem, dass man anerkannt wird. Er ging zu uns während der Predigt bis zu unserer Reihe und fragt uns leise was für eine Gruppe wir wären. Er war sehr erstaunt, wie auch erfreut, als er erfuhr, dass wir Pfadfinder sind. Er fgte uns dann sogar noch der Predigt hinzu und folgte dann wieder seinem normalen Programm.
Nach der Kirche schlug Asse vor, ein kleines Spiel zu spielen, welches wir beim Ausflug gelernt haben um uns wieder wach zu rtteln. Nach dem Spiel wurde uns noch ca. eine Stunde alles ber den Baustil der Kirche und der Geschichte der Kirche erklärt. Das heißt, wann sie gebaut wurde, wieso sie in diesem Baustil erbaut wurde, usw. Als die Besichtigung fertig war aßn wir vor der Kirche und machten uns von dort direkt auf zum Bergbaumuseum in Sulzburg. Es war zwar Sonntag doch der Direktor lies uns herein und erzählte sehr viel ber den Abbau von verschiedenen Salzen wie auch Erzen. Es war eigentlich fr ein Museum ziemlich spannend!
Die Abfahrt steht nun vor uns. Wir gingen aus dem Museum und machten auf dem Parkplatz nebenan erst mal ein total peinliches Spiel, danach dann noch den Abschlusskreis. Die Heimfahrt mit zwei Autos verlief doch recht glimpflich und es kamen alle ohne Hindernis nach Hause (sprich zum Zug!).
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