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odenseewanderung zweier CPD-Pfadfindergruppen (7.-10.4.2010)

Dieser Bericht von P. B. erschien am 18.09.2010 um 11:51 Uhr.

Von Mittwoch, den 7.4. – Samstag, den 10.4.2010 wanderte die Pfadfindergruppe „Specht“ aus Ettenheim zusammen mit der Gruppe „Haselmaus“ aus Metzingen auf dem Querweg von Singen nach Konstanz.

Insgesamt waren wir zu zwölft aus Ettenheim und Metzingen nach Singen gekommen und trafen uns dort am Bahnhof, um gegen 17 Uhr zu unserer ca. 45 km langen Wanderung aufzubrechen. Unsere Route führte uns von Singen über Steißlingen, Möggingen und Litzelstetten direkt nach Konstanz hinein, immer den bekannten Querweg von Freiburg nach Konstanz entlang.
Nachdem wir unser Zelt am Mittwoch nahe Singen aufgeschlagen hatten, war es erst einmal Zeit, sich näher kennen zu lernen, denn bis auf ein paar Briefe waren wir zwei Gruppen uns noch nicht bekannt. Den Abend beschlossen wir mit einer gemütlichen Singerunde nach dem Abendessen.
Am nächsten Morgen brachen wir früh unser Lager ab, um die 18 km lange Tagestour meistern zu können. Unser Weg führte uns durch die wunderschöne Landschaft entlang des Bodensees bei strahlendem Wetter zur Burgruine Friedlingen, wo wir zu Mittag aßen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter durch viel Wald bis kurz nach Möggingen, wo wir auf einer Wiese mit grandioser Aussicht auf den Mindelsee unser Zelt aufschlugen. Der freundliche Bauer, dem die Wiese gehörte, gestattete uns sogar, ein Feuer zu entfachen, was bei der doch recht frischen Nacht sehr angenehm war. Natürlich bedankten wir uns am nächsten Morgen auch für den wunderbaren Platz mit einem Lied und zogen weiter.
Von dort an liefen wir direkt am Ufer des Bodensees entlang, unser Weg führte uns zudem durch die bekannte Marienschlucht, die uns mit ihren steilen Felsen und dem reißenden Fluss ziemlich in ihren Bann zog. Kurz nach Wallhausen machten wir dann Mittag an einem Platz, der uns den Bodensee in Blickrichtung nach Überlingen bei strahlendem Sonnenschein präsentierte.
Anschließend ging es weiter dem Tagesziel kurz nach Litzelstetten entgegen. Da sich auf dem Weg oft Waldstücke mit kurzen Strecken über offene Flächen abwechselten, bot sich uns immer wieder die Gelegenheit, Pause bei einem schattigen Plätzchen zu machen. Ein paar Kilometer nach Litzelstetten fanden wir dann auch mitten im Wald unter Buchen unseren Lagerplatz für die Nacht. Da es unser letzter gemeinsamer Abend war, blieben wir lange wach, aßen, erzählten und sangen bis tief in die Nacht hinein.
Am nächsten Morgen bauten wir ausgeschlafen das Zelt ab und brachen auf nach Konstanz, unserem Ziel. Schnell erreichten wir die Außenbezirke und als wir endlich am See angekommen waren, ließen wir uns auf einer Wiese nieder und hielten unsere Füße ins Wasser des Bodensees.
Leider rückte die Stunde des Abschieds immer näher, und um 15 Uhr trennten sich unsere Wege im Zug.
Insgesamt war die Wanderung mit den anfangs noch Unbekannten ein voller Erfolg. Wir knüpften in den paar Tagen schöne Freundschaften, schafften ein beachtliches Stück an Weg in einer wundervollen Landschaft bei bestem Wetter und erlebten eine Menge großer und kleiner Abenteuer, eben alles, was man sich als Pfadfinder erhofft.
Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, noch einmal etwas zusammen zu unternehmen, und können die Gegend um den Bodensee jedem Wanderfreund nur wärmstens empfehlen.

P. B., Ettenheim

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