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fadfindergruppe geht auf Wanderschaft (2.-5.8.2010)


Dieser Bericht von P. B. erschien am 18.09.2010 um 11:56 Uhr.

Vom 2.8.-5.8. ging die Sippe „Specht“ der Ettenheimer Pfadfinder mit fünf Teilnehmern auf den Querweg im Schwarzwald auf Fahrt.
Unsere Route führte uns von Buchenbach bei Freiburg durch das malerische Tal der Wutachschlucht bis nach Blumberg im Schwarzwald.
Am ersten Tag wanderten wir um 8 Uhr los; es galt, an Höhe zu gewinnen, denn direkt nach Buchenbach geht der Weg relativ steil hoch und führt nach Hinterzarten. Leider regnete es während unseres Aufstieges, so wurden wir aber immerhin gut gekühlt. Auf dem Bergkamm ging es dann weiter durch Hinterzarten bis nach Titisee, wo wir am See entlang in den Ort hineinwanderten. Nach einem erneuten Anstieg fanden wir endlich einen Zeltplatz und konn-ten rasten. Beim Aufbau fing es leider wieder an, zu regnen und es hörte während der ganzen Nacht nicht mehr auf. So mussten wir am Morgen nass zusammenpacken.
Als wollte uns das Wetter für die Unannehmlichkeiten entschädigen, hörte es jedoch bald auf, zu regnen und als wir den Hochfirstturm nach einem starken Anstieg erreicht hatten, bot sich uns ein wunderbarer Rundumblick in strahlendem Sonnenschein auf den Schwarzwald, den Titisee und die Alpen am Horizont.
Den ganzen weiteren Tag blieb das Wetter auf unserer Seite und belohnte uns immer wieder mit spektakulären Aussichten, auch in der Wutachschlucht, die wir bald erreicht hatten. Dort lag auch unser Tagesziel, die Schattenmühle. An einem wirklich malerisch gelegenen Platz an der Wutach schlugen wir unser Lager auf, genossen die laue Abendstimmung am Fluss und sangen Lieder mit Gitarrenbegleitung. Nach einer sehr erholsamen Nacht frühstückten wir direkt am Fluss, packten zusammen und brachen auf Richtung Wutachmühle. An diesem Tag konnten wir die Wutachschlucht in allen ihren Vorzügen genießen: Spektakuläre Wasserfälle, schmale Pfade direkt am Wasser entlang, nahezu unberührte Flora und Fauna, sowie tolle Rastplätze, eben all das, was wir uns erhofft hatten.
In der Nähe der Wutachmühle fanden wir am Nachmittag einen netten Bauern, der uns für die Nacht einen Zeltplatz anbot. An der nahe gelegenen Grillstelle entfachten wir bald ein Feuer, kochten, sangen und genossen den letzten Abend unserer Fahrt in vollen Zügen.
Am letzten Morgen goss es leider wie aus Kübeln. Trotzdem standen wir früh auf und mach-ten uns bald auf den Weg nach Blumberg, unserem Ziel. Der Weg dorthin war beschwerlich, da der Regen schier nicht versiegen wollte. Ziemlich durchnässt und nicht mehr ganz salonfä-hig kamen wir jedoch planmäßig an und erreichten den erhofften Bus und Zug, die uns bald wieder nach Hause brachten.
Trotz des abschließend schlechten Wetters hatten wir vier wunderschöne und einzigartige Tage als Gruppe auf dem Querweg, der für jeden Wanderfreund zahlreiche Überraschungen bereithält. Außerdem war die Landschaft einfach spektakulär, sei es „nur“ der Schwarzwald oder die Wutachschlucht. Schon bald nach unserer Heimkehr entbrannte in uns deshalb wie-der die Lust, erneut auf Fahrt zu gehen, mal sehen, wohin es uns das nächste Mal verschlägt.

P.B., Ettenheim
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