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as Bundesfeuer (29.09.2006 - 01.10.2006)


Dieser Bericht von Christina Küchle (Chrissi) erschien am 15.03.2009 um 16:20 Uhr.

Nach einigen Querelen bei denen es darum ging ein geeignetes Auto für die Fahrt zum Bundeshof auszuleihen machten wir uns am Freitagabend mit dem Badenweilerer Gemeindebus auf dem Weg zum Bundesfeuer.
Da uns diverse Krankheiten einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten trafen wir zu siebt statt zu zehnt, wie ursprünglich geplant, um 1.00Uhr nachts (nach 5 ½ stündiger Fahrt!) in Birkenfelde ein. Dieses Jahr hatten die Schwaben das Treffen vorbereitet und nachdem wir uns kurz gemeldet hatten ging’s hoch auf eine Weide um unsre Jurte aufzubauen. Wesentlich leiser und auch effektiver als unsre Nachbarn knüpften wir beim Schein einer Laterne die Planen und stellten den Dreibock, sodass wir dann um 3.00Uhr endlich in die Schlafsäcke schlüpfen konnten. Am nächsten Morgen war dann schon um 7.00Uhr Wecken (aber es reichte auch noch ne halbe Stunde später aufzustehen und sich zu waschen ;-)) und nach der Lagereröffnung, dem zeitaufwändigen Ausrollen der schwäbischen Banner und der Andacht zur Farbe BLAU gab es dann Frühstück.
Anschließend wurden alle, die nicht an einem Arbeitskreis (Akela-, Kreuzpfadfinder- oder Gau/LamaführerAK) teilnehmen wollten in 20 Gruppen aufgeteilt, wobei jeweils 10 zusammen schwarze bzw. gelbe Punkte sammelten. Zehn Stationen galt es zu besuchen und fast alle drehten sich ums „Schwabeländle“. Da galt es Schwäbisch-Deutsch zu übersetzen, sein Wissen über die Landesmark unter Beweis zu stellen, zu erläutern wofür die Schwaben im Bund bekannt sind (wegen der Punkte nur positive Sachen), Stämme ihren Wappen zuzuordnen, 10 Strophen der „Schwäb’schen Eisenbahn“ auswendig zu lernen und vorzutragen, ein Abzeichen mit dem württembergischen Löwen zu drucken, Kartoffeln zu schälen und Maultaschen zu machen… damit es nicht noch ,schwabenlastiger’ war mussten auch noch Führungskräfte ihren Ämtern und Bildern zugeordnet werden und die Schwindelfreiheit beim Elefantenrennen unter Beweis gestellt werden. Die Punkte waren in Form von kleinen schwarzen oder gelben Kärtchen vergeben und im Bundeshof auf ein Plakat geklebt worden; das Bild ergab *Trommelwirbel* den württembergischen Löwen! Während dem Lauf war gepicknickt worden und um 17.00Uhr gab’s dann schon den nächsten Programmpunkt: den Bundessingewettstreit. Auch dieses Jahr leider ohne alemannische Beteiligung, da der einzige Gitarrenspieler krank geworden war und auch wenn Claudius, Helge und Philipp ein Regentropfenkonzert einübten trauten wir uns doch nicht so ganz. Dafür kamen wir dann ganz entspannt in den Genuss von tollen, zum Teil mehrstimmigen oder selbst geschriebenen Beiträgen, glatt neidisch konnte man da werden!
Zum Abendessen gab’s Maultaschen mit Kartoffelsalat (welche Überaschung!), was auch richtig lecker schmeckte. Danach wurden die Abzeichen für die Jahresaufgabe 2006 und verschiedene Preise (Bundesbaupreis, Chronikwettstreit…) vergeben. Nach der Andacht um 22.00Uhr zur Farbe GELB wurde dann gesungen, Tschai getrunken und eben gefeiert. Am nächsten Morgen konnten wir etwas länger schlafen und nach dem Frühstück gab es dann einen sehr schönen ,farbigen’ Gottesdienst im Hof. Und nach dem Abbau, Aufräumen und Abschluss ging es schon wieder heimwärts, wobei wir auch hier nicht um diverse Baustellen nicht drum herumkamen und erst abends daheim ankamen.
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